Unsere Geschichte

Brotmeisterlich seit 1945

Wir steineckes sind Bäcker aus Leidenschaft. Die Brotmeisterei als Familienunternehmen zu führen heißt für uns:

  • Für die Qualität unserer Produkte stehen wir mit unserem Namen.
  • Als Arbeitgeber sind wir zuverlässig und tragen Verantwortung sowohl für unsere Mitarbeiter*innen als auch für die Region.
  • Als Geschäftspartner und Mieter sind wir zuverlässige Erfolgspartner.

Unsere Geschäftspolitik ist es, traditionelle Bodenständigkeit und Innovationsfreude miteinander zu vereinen. Wir wirtschaften solide und entscheiden mutig.

Unsere Unternehmensgeschichte

2020

Unser Jubiläumsjahr – 75 Jahre Brotmeisterei Steinecke. Am 28. Mai 1945 eröffnete Erich Steinecke seine Backstube in Groß Sisbeck. 75 Jahre später ist aus der kleinen Dorfbäckerei ein familiengeführtes Unternehmen geworden, das heute in 5 Bundesländern mit seinen Bäckereifachgeschäften vertreten ist. Dabei setzen wir nach wie vor auf traditionelle Herstellungsmethoden, wie sie einst unser Gründer angewendet hat.

Dieses tolle Ereignis wollten wir eigentlich groß mit unseren Kunden und Mitarbeiter*innen feiern, jedoch hat uns die Covid-19 Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Virus ging an uns alles andere als spurlos vorbei. Behördliche Maßnahmen führten zu Schließungen unserer Sitzbereiche in den Geschäften. Homeoffice in vielen Unternehmen verursachte ein verändertes Arbeits- und Verzehrverhalten und führte zu erheblichen Umsatzverlusten.

Hinzu kamen ungeplante Investitionen in Verbindung mit dem Infektions-Schutz für unsere Kunden und Mitarbeiter*innen. In dieser schweren Zeit haben unsere gesamten Mitarbeiter*innen alles Erdenkliche getan, um unsere Kunden so gut wie möglich zu versorgen. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bei jedem Einzelnen bedanken. Ohne Sie wäre das nicht möglich gewesen. Wir sind stolz auf den Zusammenhalt, den wir in unserer Steinecke-Familie in dieser Zeit erleben durften und freuen uns auf noch viele weitere gemeinsame „Brotmeisterei-Steinecke Jahre“.

Wir überarbeiten unsere Ladengestaltung vom Fußboden bis zur Decke und eröffnen im Juni unsere erste Bäckereigeschäft mit Backwerkstatt und Stullenschmiede.

2019

Die Modernisierungsarbeiten in unserer Berliner Bäckerei sind abgeschlossen. Dabei setzen wir nach wie vor auf traditionelle Herstellungsmethoden kombiniert mit modernster Technologie. Sämtliche Öfen in der Brotbäckerei und Konditorei wurden erneuert, dabei nutzen wir das energieeffiziente Thermoöl als Wärmequelle. Dadurch können wir unser Sortiment noch umweltfreundlicher herstellen. Außerdem wurde in moderne Klima- und Lüftungstechnik investiert, damit unsere Bäcker*innen und Konditor*innen auch an wärmeren Tagen einen kühlen Kopf bewahren.

2018

Wir beginnen mit den Bauarbeiten in unserer Berliner Backstube. Fast nichts bleibt an seinem angestammten Platz. Wir erneuern alle Öfen, damit wir unser Brot und unsere Kuchen in bester Qualität backen können.

2017

Weniger Müll, mehr Genuss: Unser neuer Mehrwegbecher ist ebenso praktisch wie schön. In mehreren Farben steht er zur Auswahl und kommt bei unseren Kundinnen und Kunden sehr gut an. Da macht das Kaffeetrinken gleich doppelt Freude.

2016

Als Bäckerei sind wir von Haus aus Experten für vegane Ernährung. In unserer vegan-Offensive zeigen wir, wie vielfältig man sich auf Basis von Brot und Brötchen vegan ernähren kann.

Mit einem historischen VW-Bulli gehen wir auf „Brotkultour“ und fragen die Menschen, was sie unter Brotkultur verstehen. Einige besonders sympathische Kundinnen und Kunden zeigen wir auf Plakaten.

Wissen wird immer wichtiger. Wir gründen die virtuelle Brotmeisterei Akademie und ermöglichen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sich per e-Learning ortsunabhängig fortzubilden.

2015

In Deutschland wird der Mindestlohn eingeführt. Wir gehen noch einen Schritt weiter und zahlen auch in den neuen Bundesländern, die immer noch ohne Tarif sind, den höheren Tariflohn, der in Berlin gilt. Unsere Kampagne „Gleicher Lohn, gleiche Preise“ kommt bei Mitarbeitern wie Kunden gut an.

Als eine der führenden Bäckereien Deutschlands entwickeln wir zusammen mit einer Spezial-Bäckerei glutenfreie Brote, Brötchen und Kuchen. Die Backwaren ohne Klebereiweiß werden bei Menschen mit Zöliakie sehr gut angenommen und in den entsprechenden Foren gelobt.

Wir befragen 50.000 Kunden nach ihrer Meinung zu unserem Brot und sind selbst überrascht von der überwältigenden Zustimmung. Eine Zahl, die wohl alles sagt: 99,6% wollen unser Brot weiterempfehlen.

Ein Grund zum feiern: Unser Heidebrot wird 70! Das sind 70 Jahre bester Sauerteig, gekonntes Handwerk und Brotgenuss pur – ein Fest für die Brotkultur.

Im vierten Jahr nach der Einführung klimaneutraler Brötchentüten knacken wir die 2.000 Tonnen CO2-Kompensation.

2014

Frei nach dem Motto „Schlau schaltet schnell“ verpflichten wir uns dem gewissenhaften, nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen im Rahmen des Energie-Management-Systems nach DIN 5001. Damit führt Steinecke als eines der ersten Unternehmen einen neuen Umweltstandard ein – und übernimmt so Verantwortung für unsere Umwelt und künftige Generationen.

2013

Mit einem eigenen Azubifilm gewinnt das Thema „Talente nutzen und entdecken“ eine noch größere Bedeutung. Unser Augenmerk liegt verstärkt auf dem Ausbau unseres Filialnetzes mit Caféstandorten in Wohn- und Innenstadtlagen. Die nächste Generation der Brotmeisterei-Ladenkonzeption geht an den Start.

2012

Mit einer bemerkenswerten Ausbildungskampagne gelingt es uns, die Zahl unserer Auszubildenden zu verdoppeln. Die neu entstandenen Azubi-Filialen in Berlin und Magdeburg werden mit großer Begeisterung angenommen und entwickeln sich hervorragend. Mit unserem ersten Brotmeisterei-Café im Paunsdorf-Center Leipzig erhält mit über 300 Quadratmetern über zwei Ebenen auch der Bernburger Betrieb ein neues „Flagschiff“. Inzwischen präsentieren sich über 400 Filialen im neuen Brotmeisterei-Design.

Unser Kaffee ist seit diesem Jahr auch für den „Hausgebrauch“ in den praktischen 250g Packungen und sogar als Pad erhältlich.

Bei unserer Spendenaktion zugunsten von „Herzenswünsche“ können wir einen Betrag von 25.000 Euro sammeln.

2011

In Mariental investieren wir in neue Ofen- und Klimatechnik für unsere Brötchen- und Feinbäckerei – und können unsere Filialen so noch frischer beliefern.

Wir feiern den 350. Filialum- bzw. Neubau im neuen Brotmeisterei-Design. In der Berliner Invalidenstraße eröffnen wir das mit 300 Quadratmetern bisher größte Café unserer Firmengeschichte.

Wir unterstützen das internationale Jahr der Wälder und stiften ein 20.000 Quadratmeter großes Waldstück bei Coswig an der Elbe. Als weiteren Beitrag zur Nachhaltigkeit lassen wir unsere Brot- und Brötchentüten seit diesem Jahr unter klimaneutralen Aspekten herstellen.

2010

Wir führen die Steinecke-Röstung ein – einen fair gehandelten Arabica-Kaffee mit der extra Röstminute, den wir zusammen mit Albert Darboven entwickelt haben. In diesem Zuge überarbeiten wir in allen Filialen unser Kaffee-Ausschank-Konzept und investieren umfangreich in neue Maschinentechniken. Kaffeequalität auf höchstem Niveau wird zum weiteren Erkennungsmerkmal der Brotmeisterei. Wir gewinnen einen ehemaligen Sternekoch dafür, als festes Teammitglied brotmeisterliche Snacks zu entwickeln, mit denen wir unsere Kundinnen und Kunden verwöhnen.

Erich Steinecke

Am 14.08.2010 verstirbt unser Gründer Erich Steinecke. Seine Leidenschaft für gutes Brot, seine unternehmerische Tatkraft und seine einzigartige Persönlichkeit haben die Brotmeisterei dahin gebracht, wo wir heute stehen. In unserer Trauer sind wir ihm dankbar für sein Lebenswerk, das wir in seinem Geiste weiter führen werden.

2009

Wir stellen unser neues Markenkonzept „Brotmeisterei Steinecke“ und das neue Logo unseren Mitarbeitern vor. Im Mai beginnen wir mit der sukzessiven Umsetzung unseres Markenauftritts in unseren Filialen.

Marken Evolution Steinecke

2005–2008

Wir erweitern die Produktpalette im Bio-Bereich und bieten die Produkte nach und nach in einem Großteil unserer Läden an.
Außerdem erarbeiten wir ein zukunftsorientiertes Ladenkonzept, mit dem wir unsere Kunden begeistern und ein unverkennbares Erscheinungsbild kreieren. Wenig später beginnen wir mit der Entwicklung eines schärferen Markenprofils, durch das wir uns noch gezielter am Markt positionieren möchten.

2004

Wir übernehmen zum 1. Mai 2004 die verbliebenen 25% des Betriebes in Langwedel.
In Mariental richten wir eine zentrale Snackabteilung ein. Hier stellen wir leckere Snacks wie überbackende Ciabatta und Bauernfladen mit hochwertigen Zutaten her. Süße Desserts und saisonale Spezialitäten runden unser Sortiment ab. Wir wahren dabei konsequent die Verbindung zu Brot und Kuchen.

2003

Nach einem Test mit Selbstbedienungstheken in Supermärkten beschließen wir, dieses Konzept nicht weiter fortzuführen.
Stattdessen beteiligen wir uns mit 75% an der kurz vor der Insolvenz stehenden „Die dufte Bäckerei“ Haferkamp in Langwedel und verdichten so das Filialnetz im Großraum Verden und Bremen. Wir investieren ins Filialnetz und die Produktion. Mit der „Bio-Ecke“ betätigen wir uns als Demeter-Betrieb und verkaufen die Bio-Produkte in unseren Bäckereien.

2002

Wir wollen über unsere Qualität eine noch bessere Kundenbindung erreichen. Durch ansprechende Sonderaktionen halten wir das Interesse an steinecke wach. Neue Ladenbaukonzepte machen uns flexibel für die Anforderungen der einzelnen Standorte. In der Friedrichstraße in Berlin realisieren wir neue Cafékonzepte mit einem individuellen Ladenbau.

2001

Um unsere Verwaltung effizienter zu organisieren, geben wir eine neue EDV-Anlage in Auftrag und gehen mit ihr zum Ende des Jahres in die Testphase.

2000

Wir kaufen weitere 9.000 m² in Berlin für eine Halle, Lagerfroster und Verladung. In Mariental bauen wir eine Mehrzweckhalle, u.a. für ein Rohstofflager. Auf der frei gewordenen Fläche bauen wir eine neue Brötchenanlage.

Am 15.6.2000 verstirbt unsere Seniorchefin Wilma Steinecke nach schwerer Krankheit. Sie hat maßgeblich am Aufbau des Unternehmens mitgewirkt, durch ihre tatkräftige Unterstützung und als ausgleichender Pol im turbulenten Tagesgeschäft.

1999

Unser Erfolg in Berlin geht weiter: Wir öffnen viele eigene Standorte und erweitern auch unsere Großflächen. Gleichzeitig bauen wir um den Betrieb unser Filialnetz aus.

1997–1998

Wir kaufen zusätzliche 7.000 m² Gelände, direkt angrenzend an unser bisheriges Berliner Grundstück. Wir beginnen umfangreiche Neubauarbeiten in der Flottenstraße und modernisieren den Betrieb.

1996

Unser Augenmerk richtet sich auf den Berliner Betrieb. Seit 10 Jahren waren die Räumlichkeiten in der Flottenstraße gemietet, jetzt entschließen wir uns für den Standort Reinickendorf und erwerben das Grundstück vom bisherigen Eigentümer.

1994–1995

Steinecke’s Heidebrot Backstube besteht nun 50 Jahre. In zwei Jahren bauen wir zwei neue Hallen, aufgeteilt in Rohstoff- und Papierlager, Werkstätten sowie Reinigungsanlagen für Transportbehälter und Fahrzeuge. Außerdem haben wir durch die Erweiterung mehr Platz für unsere Teiglingsproduktion. Im Anschluss vergrößern wir unseren Snackbereich.

Carsten Lackert, der Ehemann von Katrin Steinecke, steigt mit in den Familienbetrieb ein. Bis heute verantwortet er die Bereiche Einkauf und Marketing.

1991

Wir starten in Bernburg mit dem Brotbacken. Mit der Installation neuer Anlagen in Mariental dehnen wir unsere Produktion aus und steigen in das Snack-Sortiment ein.

1990

In Bernburg übernehmen wir einen ehemaligen VEB-Betrieb und bauen diesen nach Vorbild des Marientaler Betriebes aus.

1989

Ein Großbrand in der Brotbäckerei in Mariental vernichtet über Nacht die gesamte Brotherstellung. Der Weideraufbau wird bis 1991 andauern.

1987

Wir richten im Raum Braunschweig, Celle und Goslar Shop-in-Shop-Bäckereien ein. Führende Lebensmittelanbieter entscheiden sich im Shop-Bereich für Steinecke’s Heidebrot Backstube.

Die Enkeltochter Katrin Steinecke steigt mit in den Betrieb ein. Sie absolviert erfolgreich eine Bäckerlehre mit anschließender Meisterprüfung.

1986

Neubau einer Halle und Einrichtung einer Teiglingsproduktion. Mit Hilfe von Teiglingen steigern wir die Qualität und Frische der Meisterbäckerei Steinecke. Nun können in allen Steinecke-Filialen während der Öffnungszeiten hochwertige Teiglinge frisch abgebacken werden.

1983

Wir errichten vier kleine, handwerkliche Produktionsstätten und bauen eine Shop-Vertriebslinie auf. Von nun an genießt auch Berlin die handwerklichen Steinecke-Gebäcke.

1982

Für eine stets frische Versorgung erweitern wir unsere Kuchenabteilung.

1967–1975

Wir erweitern unser Liefergeschäft im Raum Helmstedt-Wolfsburg und modernisieren unsere Bäckerei.

1965

Einzelhandelsgeschäfte in Berlin bieten erstmals das einzeln verpackte Steinecke-Brot an.

1963–1964

Ein moderner Vorbackofen wird eingebaut. Dadurch wird unser Steinecke-Brot bei über 400°C angebacken.

1959

Wir ziehen mit der Bäckerei nach Mariental-Horst um. In einem alten Bahnhofsgebäude im Fliegerhorst Mariental richtet Erich Steinecke seine neue Backstube ein und kann damit die Kapazitäten deutlich erweitern.

1951

Erich Steinecke baute einen alten Bauernhof in Groß Sisbeck zu einer neuen, größeren Bäckerei um.

1946–1950

Der Betrieb ist Tag und Nacht ausgelastet. Neben dem Aufbau eines Liefergeschäftes im Raum Helmstedt/Wolfsburg sichert Erich Steinecke die Versorgung der Übersiedler in Mariental-Horst. Wir müssen uns erweitern.

28. Mai 1945

Erich Steinecke gründet in Groß Sisbek seine erste, kleine Dorfbäckerei.